State Highway

India - die Autobahn zwischen Bangalore und Mysore

Elefantenrennen Die Autobahn zwischen Bangalore und dem rund 140 Kilometer entfernten Mysore ist mit zwei Spuren pro Seite recht gut ausgebaut. Allerdings sollte man hier nicht deutsche Autobahnen als Vergleichsmaßstab heranziehen: An Knotenpunkten wird man durch die altbekannten «Speed Bumps» zur Schrittgeschwindigkeit gezwungen und selbstverständlich benutzen auch Ochsenkarren diesen indischen State Highway. Dementsprechend gemütlich geht es hier voran. Als absolute Ausnahme hat es doch tatsächlich unser Fahrer geschafft, für wenige Sekunden eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h zu erreichen (nicht zur Nachahmung empfohlen!), bevor wir dann wieder bremsen mussten.

Die vielen Reisebusse sind ein wichtiges Transportmittel zwischen den Städten - zwar gibt es auch jede Menge Eisenbahnlinien, doch sind auch die Züge oft überfüllt.

India - Elefantenrennen auf der Autobahn zwischen Bangalore und Mysore

Eine Gemeinsamkeit mit deutschen Autobahnen haben wir dann doch noch gefunden: Auch hier in Indien liefern sich die Fahrer von Reisebussen oft nervige Überholduelle...

Die Tempel von Chamundi Hill

India, Mysore - Fahrt zum Chamundi Hill

Bull Temple Wer einen Besuch in Mysore plant, der sollte einen Abstecher zum Chamundi Hill direkt vor den Toren der Stadt einplanen. Auf dem über 1000 Meter hohen Berg gibt es zwei Tempel und sogar ein kleines Palasthotel zu bestaunen. Besonders empfehelenswert fanden wir den sogenannten Bull Temple mit seiner beeindruckenden Statue. In der Umgebung bieten Straßenhändler Saft aus frisch gepreßtem Zuckerrohr an.

India, Mysore - der Bull Temple auf Chamundi Hill

Vom Berg aus hat man einen guten Überblick auf die Stadt Mysore und die üppigen Grünflächen in der Umgebung.

India, Mysore - Blick vom Chamundi Hill auf Mysore

Der Palast von Mysore

India, Mysore - der legendäre Palast von Mysore

Once Upon a
Time in India
Mysore wird oft auch als die Stadt der Paläste bezeichnet. Die bekannteste Touristenattraktion ist die Palastresidenz der ehemaligen Königsfamilie von Mysore. Mit dem Bau wurde 1897 im moslemischen Stil begonnen. Es dauerte allerdings rund 15 Jahre bis zur ersten Stufe der Fertigstellung. Jahre später nach dem Wechsel der Herrscher wurde die Anlage mit hinduistischen Stilelementen erweitert. So findet sich in jeder Ecke des Hofes ein separater Hindutempel mit aufwendigen Ornamenten und Verzierungen.

India, Mysore - einer der vier Hindutempel in der Palastanlage von Mysore

Drei Tore entlangt der Himmelsrichtungen erlauben den Zugang zum gewaltigen Palasthof. Der Vorplatz wird von sechs Tigerfiguren aus Stein bewacht.

India, Mysore - Blick vom Palast zum Haupttor

Insbesondere am Wochenende ist der Besucherandrang gewaltig. Wer möchte, kann an einer kleinen Führung durch einige Innenräume teilnehmen. Kameras sind im Inneren allerdings streng verboten und Schuhe sind am Eingang abzugeben. Aber auch der Rest der Palastanlage ist sehenswert - im Hinterhof kann man auf Elefanten oder Kamelen reiten und die oben erwähnten Hindutempel auf dem Gelände sind ebenfalls einen Besuch wert. Snacks und Getränke finden sich ebenfalls im Hinterhof.

India, Mysore - Detailaufnahme vom Palast von Mysore

Noch eine Besonderheit: Der gesamte Palast wird an Sonn- und Feiertagen abends für eine Stunde (meist von 19 bis 20 Uhr) mit tausenden von Lampen beleuchtet.

St. Joseph Church in Mysore

India, Mysore - St. Joseph Church (St. Philomena's Church)

Der Kölner Dom in Indien? Unglaublich, aber wahr! Die St. Joseph Church (auch St. Philomena's Church genannt) im südindischen Mysore ist tatsächlich eine Kopie des Kölner Doms! Der damalige Kardinal von Mysore, Rene Feuge, gab das Bauwerk im Jahre 1933 als Kopie des Kölner Originals in Auftrag. Die Bauzeit erstreckte sich von 1933 bis 1941 und mit knapp 40 Metern ist sie etwas kleiner als das Original - aber auf den ersten Blick ist die Ähnlichkeit verblüffend.

India, Mysore - St. Joseph Church (St. Philomena's Church)
 

Das war's mal wieder!
Hoffentlich haben Euch unsere Abenteuer in Indien gefallen!

Permalink 01.06.2009



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