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Metal Queensrÿche

Mit Volldampf in die Vergangenheit -
Queensrÿche (2013) von Queensrÿche

Queensrÿche - Queensrÿche (2013) (all rights reserved)

Kurzrezension Nachdem man sich bei der altgedienten (80er Jahre!) Progressive-Metal Formation Queensrÿche vom langjährigen Frontmann und Säger Geoff Tate getrennt hatte, wurden die verbleibenden Bandmitglieder auf der Suche nach einem neuen Sänger endlich füdig. Konsequenterweise folgte nun ein erstes Album mit dem neuen Frontmann Todd La Torre - nämlich das vorliegende Queensrÿche (2013).
Fans der werden jetzt aufhorchen: Den recht generischen Albumtitel gab es Anfang der 80er als EP schon einmal. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollte man daher das aktuelle Album besser mit der Jahreszahl 2013 referenzieren. Kurz zuvor hatte übrigens ex-Frontmann Geoff Tate ebenfalls ein Studioalbum aufgenommen, allerdings mit einer Hand voll neuer Musiker. Dies wäre alles noch keine grosse Sache, wenn sich jetzt nicht auch noch beide Bands um die Namensrechte von Queenrÿche streiten würden.

Nachdem wir also die nicht-musikalischen Details geklärt hätten, starten wir mit unserer Kurzrezension von Queensrÿche (2013). Alte Band plus neuer Sänger, alles klar?

Vocals Um es gleich vorweg zu nehmen - mit Todd La Torre als Neuzugang liegt die Band genau richtig. Todd klingt seinem Vorgänger Geoff Tate über einige Strecken zum Verwechseln ähnlich (vergl. A World Without) was aber auch daran liegen mag, dass man im Studio vorsorglich die gewohnten Vocal-Effekte aus alten Tagen beibehalten hat. Insgesamt kommt Todd aber etwas "sanfter" und unauffälliger daher als sein Vorgänger. Langjährige Fans der Band werden dennoch zufrieden sein.

Songwriting Machen wir es kurz: Umfangreiche Instrumentalpassagen (ausser dem Intro X2) oder längere Soloeinlagen sucht man auf diesem Album vergeblich - warum eigentlich? Das Songwriting sorgt dafür, dass die Vocals von Todd La Torre optimal mit feinem, melodischem Metal unterlegt werden, sonst nichts. Oder anders gesagt: Wenn der Frontmann nicht singt, dann passiert auch nichts von musikalischem Interesse auf diesem Album. Es mag etwas hart klingen: Für eine Band, die seit 30 Jahren im Business ist u.a. richtungsweisend für die Stilrichtung des Progressive Metal, bleibt die Band auf diesem Album hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dennoch ist hier objektiv noch alles im grünen Bereich: Viele Bands wären froh, überhaupt eine Reihe hochwertige Songs auf diesem Niveau liefern zu können - lediglich vom Progressive Metal vergangener Tage ist auf diesem Album nix mehr übrig. Es sei denn, gebrochene Dreiklänge gelten neuerdings als progressiv. Das Material auf diesem Album hätte auch in die 90er Jahre gepasst.

Mix Ihr ahnt es schon: Den Vocals wird der meiste Raum im Mix zugebilligt. Alle anderen Elemente haben sich dem unterzuordnen, basta! Selbst die Gitarrenarbeit ist im Mix auf ein eher harmloses Niveau begrenzt worden - kein Vergleich mit Vorgängeralben wie z.B. Q2k wo die Gitarren wenigstens gleichberechtigt neben dem Gesang agierten.

Fazit Der Neuanfang mit dem neuen Frontmann ist geschafft - das Ergebnis ist gut produzierter Metal (eher harter Rock), der auch den Casual Heavy-Metal Fan (gibt's sowas?) erfreuen wird. Reinhören sollte sich lohnen - immerhin ist dies ein Metal-Album, welches man ohne Bedenken als Hintergrundmusik einer Cocktailparty spielen kann. (Ja klar, das hängt von der Party ab...)

Hier die komplette Tracklist zu Queensrÿche (2013) :

  1. X2
  2. Where Dreams Go To Die
  3. Spore
  4. In This Light
  5. Redemption
  6. Vindication
  7. Midnight Lullaby
  8. A World Without
  9. Don't Look Back
  10. Fallout
  11. Open Road

Mit der Emfehlung einer Webseite halte ich mich zurück, da noch nicht so klar ist, welche der "beiden" Bands die offizielle Website für sich vereinnahmt.
Trivia: Ratet mal, welcher Metal-Band wir den ÿ-Umlaut in HTML zu verdanken haben?

Anspieltipps: Nach den ersten 2-3 Songs erreicht der Longplayer das von Queensrÿche gewohnt hohe Niveau allerdings ohne musikalische Innovationen. Ein Highlight ist sicherlich In This Light und spätestens bei Vindication kommt bei gestandenen Fans sicher Retro-Feeling auf.

Permalink 14.09.2013


 

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